GFFT-Innovationsprozess

Die von den GFFT-Kuratoriums- und Ehrenmitgliedern in ihrem GFFT-Manifest für Technologietransfer formulierte hohe Zielsetzung lässt sich nur mit einem übergreifenden Innovationsprozess erfüllen, an dem möglichst viele Anwender, Technologieanbieter, Beratungsunternehmen und Wissenschaftler mitwirken. Er wird nur angenommen werden und wachsen, wenn jede eingebundene Zielgruppe direkte Vorteile aus der Zusammenarbeit ziehen kann.

Der GFFT Innovationsprozess überführt schrittweise Ideen in Innovationen. Das nachfolgende Bild stellt den Prozess dar:

 

Dieser Prozess, der wie eine Innovationsmaschine funktioniert, wird für einzelne Themenfelder aufgesetzt, in denen die Innovationsgeschwindigkeit so groß ist, dass es für ein einzelnes Unternehmen nur schwer möglich ist, den Herausforderungen gerecht zu werden. Mit ihm können

  • die Innovationsgeschwindigkeit der Prozessteilnehmer deutlich erhöht werden, ohne dabei mehr Kosten zu verursachen (Beispiel: Der Schutz unternehmensinterner Informationen im Angesicht ständig wachsender Bedrohungen),
  • Herausforderungen gelöst werden, die die Unternehmen einzeln gar nicht lösen könnten (Beispiel: Die Senkung des Güterverkehrs auf Deutschlands Autobahnen durch eine optimale Abstimmung der LKW-Kapazitäten) und
  • viele Technologien gemeinsam generiert werden, die den Innovationsstandort Deutschland befördern.

Die erfolgreiche Umsetzung möglichst vieler solcher Innovationsprozesse wird am Ende zur Umsetzung der Manifest-Ziele führen:

  • Innovationen werden an die Anwender herangetragen.
  • Es wird Standardverträge geben.
  • VC-Geber werden mehr Geld investieren, da die Anwender als Referenzkunden bei Neuentwicklungen eingebunden sind.
  • Der Nachwuchs wird in den Projekten beschäftigt.
  • Die Unternehmen werden innovativer.
  • Große Innovationen können gemeinsam nach vorne getrieben werden.
  • Grundlagenforschung wird unterstützt.